Weite See, volle Buchten

Die Corona-Pandemie hat mir ein Buchprojekt über das Seesegeln in der DDR beschert, mich gleichzeitig aber auch nachhaltig vom Segeln abgehalten. Zwei Jahre nach unserem Griechenland-Törn freut es mich deshalb um so mehr, dass es nun endlich wieder in bewährter Dreier-Crew mit Lutz und Michael auf die Reise gehen kann. Von der ACI Marina Split aus sind wir an Bord einer Jeanneau (die dritte in Folge, diesmal 41 Fuß) eine Woche in der wunderschönen dalmatinischen Inselwelt unterwegs. Die Region kenne ich bislang nur aus Erzählungen und vom Fernsehen und bin dementsprechend gespannt. Eine Woche später bin ich zusätzlich begeistert.

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Als Klaus Störtebeker republikflüchtig wurde

In meinem aktuellen Buchprojekt geht es um das Seesegeln innerhalb der DDR, bewusst möchte ich der bestehenden Fluchtliteratur keinen weiteren Titel hinzufügen. Doch so ganz kommt man als Autor an dem Thema natürlich nicht vorbei, auch wenn es für die überwiegende Mehrheit der ostdeutschen Seesegler offenbar keine allzu konkrete Rolle spielte. Diesen Beitrag schreibe ich, da ich mit zwei wenig bekannten „Grenzdurchbrüchen“ nicht weiterkomme, die aller Wahrscheinlichkeit nach erhebliche Folgen zeitigen sollten. Um Rückmeldung wird deshalb an dieser Stelle ausdrücklich gebeten!

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Erfolgreiche Yachtkonstrukteure in der DDR

Wer war der erfolgreichste Konstrukteur von Segelyachten in der DDR? Okay, die Frage ist so leicht zu beantworten wie die Suche nach dem Top-Team in der Bundesliga: Was Bayern München im Fußball ist der Typ Hiddensee beim Segeln. Etwa ein gutes Viertel aller vom BDS registrierten Yachten basieren auf dem Riss, der von einem Entwicklerkollektiv um den Rostocker Ingenieur und Segelmacher Walter Loos entworfen wurde. Aber wie sieht es auf den Plätzen dahinter aus? Das ist im Hinblick auf sowohl die Bundesliga als auch Yachtkonstrukteure nicht so einfach zu beantworten!

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Der freundliche Herr Höppner aus Stralsund

Mit Geld allein kam man meistens nicht wirklich weiter. Sicherlich wurde davon wie heutzutage eine außergewöhnlich große Menge benötigt. Doch die meisten angehenden Skipper mussten mit „anpacken“, wenn sie zu einem Segelboot kommen wollten. Ob in Holz, Stahl oder Plaste gebaut, es bedurfte zusätzlich auch handwerklichen Geschicks sowie der richtigen Kontakte, um in der DDR den Traum von der eigenen Yacht zu verwirklichen. Mangelte es am Einen, sollte das Andere umso stärker ausgeprägt sein. Doch um überhaupt beginnen zu können, galt es zunächst den richtigen Plan zu finden. Und das war oft gar nicht so einfach.

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„Seesegeln in der DDR“ wird ein Buch!

Wer in diesem Blog mitliest, dem oder der wird wahrscheinlich aufgefallen sein, dass ich mich seit einiger Zeit mit einem Thema etwas intensiver beschäftige. Das liegt zum Einen sicherlich an meiner fachlichen Ausbildung, die ich 2000 als Historiker mit dem Schwerpunkt DDR abgeschlossen habe. Und zum Anderen, dass ich mich seit inzwischen mehr als zehn Jahren dem Fahrtensegeln widme. Nimmt man beides zusammen, erscheint mein Interesse am Seesegeln in der damaligen DDR eventuell nachvollziehbar. Und jetzt entsteht auf diese Weise ein Buch!

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