Segeln in der Heimat

Geplant habe ich es schon seit längerer Zeit, doch musste der Urlaub dazu passen. Im August 2017 war es dann endlich so weit, der Delphin 150 konnte in der Wismarer Bucht zu Wasser gelassen werden. Von der Marina Hohen Wieschendorf aus steuerte das Boot mehrfach in Richtung Insel Poel, ohne dass ich mich allerdings allzuweit raus traute: Gleich während des ersten richtigen Törns traf den Delphin bei lediglich Windstärke 3 eine heftige Bö von See, die das Boot fast umgeschmissen hätte.

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Das Boot ist erst der Anfang…

Mit der Größe des Boots wachsen auch die Ambitionen: Während der Delphin 150 abgebaut und auf mehrere Taschen verteilt im Winterlager weilt, habe ich in den vergangenen Monaten viel Zeit gehabt mir über noch fehlende Ausstattungsmerkmale Gedanken zu machen. Beim Kajak ist das alles viel einfacher: Boot, Paddel, Bootswagen, fertich! Doch so eine Segeljolle, die lässt vor dem Auge immer neue Ideen entstehen…

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MTW Delphin 150 – Ende eines Restaurationsprojekts

Es hat länger gedauert als geplant, sogar sehr viel länger, doch jetzt ist er fertig: Am vergangenen Wochenende ist aus vielen geleimten, gesägten, gebohrten, genähten, geklebten, geschraubten, neugebauten und letztlich vor allem geschliffenen sowie lackierten Einzelteilen die Delphin 150-Faltjolle von MTW neu entstanden. Zu Beginn hatte ich etwas Sorge, ob alles wieder zueinander passt, unterwegs waren während des Aufbaus auch zwei, drei nachträgliche Änderungen nötig, doch dann fügen sich die Gerüstteile ineinander und in die Haut hinein. Auch der knapp 6 m hohe Mast passt problemlos in die Halterung und präsentiert würdig das original 80er-Jahre Segel in grau und rosa. Ein bisschen Miami-Style aus der ehemaligen DDR?

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Dascha: Russisches Leichtgewicht für robuste Einsätze

Eigentlich schlägt mein Herz für die Klassiker unter den Faltbooten, wohlgeformte Holzgerüste können eine wahre Augenweide sein. Doch Holz ist nun mal auch schwer. Und spätestens wenn man alleine an ungünstiger Uferstelle ein knapp 30 kg schweres Kajak aus dem Wasser zu wuppen versucht, meldet sich die Vernunft. Nimm doch Alu, sagt der Verstand. Der Traditionalist widersteht, doch mit jedem Ufererlebnis wird die Stimme lauter. Kurz vor Weihnachten 2015 hat die Vernunft in meinem Fall schließlich gewonnen.

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Der Kolibri – ein Faltboot für kostenorientierte Einsteiger

Faltboote stellen eine recht exklusive Art dar, sich auf dem Wasser fortzubewegen. Selbst bei größeren Kanu-Events sucht man häufig vergebens nach Booten dieser Bauart. Gründe für die Exklusivität gibt es einige, einer davon heißt „Kosten“. Denn wer bei einem der üblicherweise in Kleinserie produzierenden Hersteller nach Neupreisen fragt, landet schnell bei Werten deutlich jenseits der 2.000 Euro-Marke. Neulinge ohne üppig gefülltes Bankkonto orientieren sich nach dieser Erfahrung gerne in den Gebrauchtsektor um.

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